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Erster (ganzer) Tag im Allgäu

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Nachdem wir gestern im Allgäu angekommen waren, war heute der erste richtige Tag angesagt. Eigentlich wollten wir ja nach Island, aber mit Corona und obligatorischem Test bei Einreise (und vor allem dem damit verlorenen Tag) haben wir schnell umdisponiert. Beim ersten Tag irgendwo lässt man es ja gemütlich angehen. Nicht so wir. Nach dem leckeren Frühstück in unserer Ferienunterkunft (mit leckerer Milch direkt von den Kühen) ging es los zum Tegelberg. Die Talstation, von der wir starteten, lag auf Höhenmeter 830. Dann weiter zur Rohrkopfhütte, um dort lecker zu essen. Rosa bekam Spätzle mit Soße, ich eine gute Gulaschsuppe mit Brot und Manu - wie jeden Mittwoch - Sommersalat. Eigentlich wollte sie ja den Salat mit Breznküchle, aber nach einer Viertelstunde kam die Kellnerin und sagte, der Brezkuchn sei aus. Ich glaube ja, dass Manu’s Mittwoch-Fluch zugeschlagen hat. Denn in Würzburg gibt es mittwochs in der Mensa für die Manu und eine Freundin auch immer nur Salat, eine Quelle steten Ärgers. Und hier sollte das am heutigen Mittwoch nicht anders sein … Die Rohrkopfhütte liegt auf 1.320m. Wie nun weiter? Wieder runtergehen, in dem Wissen, daß runter in den Bergen meistens anstrengender und nerviger ist als hoch? Oder nochmal die gleiche Strecke weiter hoch und dann mit der Seilbahn runter? Wir haben uns dann kurz entschlossen, den Weg weiter hoch zu gehen. Rosa ist ganz wunderbar gekraxelt, das Wetter war gut und die Aussicht auf eine schnelle Gondelfahrt nach unten hat uns die Entscheidung leichtgemacht.

Nach insgesamt 36 Euro (!) waren wir dann auch fix unten. Nochmal trotz Gewitterwolken in den Weißensee, zuerst Füße, dann alles reinhalten, Abendessen, Tagesausklang.

Ein erfolgreicher Tag.